Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person A8

    Am Abend des 19.11.2021 wurden die Feuerwehren Ort im Innkreis und Antiesenhofen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der A8 alarmiert.
    Aufgrund fehlender Rettungsgasse, blieben die Einsatzfahrzeuge nach kurzer Anfahrt im Stau stecken, weshalb die FF Suben & St. Marienkirchen b. Schärding  nachalarmiert werden mussten.

    Mit 10 minütiger Verzögerung konnte die Unfallstelle, welche sich 7 km vor der Ausfahrt Suben befand, erreicht werden. 
    Der verletzte Fahrzeuglenker konnte vom Roten Kreuz und LFA Dr. Novak bereits befreit und medizinisch versorgt werden, während die eintreffenden Einsatzkräfte
    der Feuerwehren Brandschutz und Absicherung vornahmen.

    Nach Freigabe durch die Polizei, wurde die Unfallstelle gereinigt und das KFZ durch die FA Reich abtransportiert.

    Wir appellieren an dieser Stelle an alle Auto- & LKW-Fahrer, im Falle eines Staus auf der Autobahn, eine Rettungsgasse zu bilden! 
    Infos Rettungsgasse


    Einsatzbericht aus Sicht des Einsatzleiters

    "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, Autobahn A8, Ort Richtung Suben, LKW gegen PKW" lautete der Alarmierungstext am Freitag, den 19.11.2021 um 18:30 Uhr.

    Das lässt schon mal den Blutdruck etwas steigen, vor allem wenn man beim Funken der Einsatzmeldung an Florian LFK die Info bekommt das sich die Unfallstelle kurz vor der Ausfahrt Suben befinden soll. Hoffentlich kommen wir durch die Rettungsgasse, ach ja, die Baustelle in Fahrtrichtung Suben könnte noch zu einem Problem werden.

    Ausfahrt, auf der A8 angekommen wird dann die Rettungsgasse wie befürchtet zu einem Problem, keine 2km gefahren, kompletter Stillstand der Einsatzfahrzeuge, Das RLF der FF Antiesenhofen steht direkt hinter uns, kein Durchkommen mehr.

    Die Rettungsgasse funktioniert mal wieder nicht, LKW sei Dank.

    Mit dem Wissen das sich die Unfallstelle kurz vor Suben befindet, Alarmierungsauftrag an Florian LFK für die Feuerwehren Suben und St. Marienkirchen abgesetzt. Vielleicht kommen die an die Unfallstelle ran.
    Nach ca. 10min Stillstand in der Rettungsgasse setzt der LKW vor uns, die benötigten 50cm, in Bewegung. Nachdem der Fahrer sich bemühte, wieder in den LKW einzusteigen. Wahnsinn!

    Die Einsatzfahrt konnte somit weiter gehen. Keine 800m danach hatten wir die Unfallstelle erreicht.
    Diese befand sich jedoch noch 7 Kilometer von der Ausfahrt Suben, ja sogar noch vor besagter Baustelle, also kein Einsatz mehr für die Feuerwehren Suben und St. Marienkirchen notwendig.

    Info an Florian LFK weitergegeben.  T´schuldigung FF Suben und St. Marienkirchen, für die Störung eurer Nachtruhe ?.

    Die verunfallte Person befand sich nicht mehr im Fahrzeug und wurde durch Notarzt, LFA Dr. Novak und dem Rotem Kreuz bereits versorgt, die kamen mit Ihren etwas kleineren Fahrzeugen noch durch die Rettungsgasse durch.

    Das auf dem Dach liegende Unfallfahrzeug konnte nach Freigabe der Autobahnpolizei wieder aufgestellt werden. Nach Abklemmen der Batterie konnte der Brandschutz zurückgezogen werden.
    Anschließend wurde gemeinsam mit den Mitarbeitern der Asfinag die Unfallstelle noch kurz gereinigt. Den Abtransport erledigte danach die Fa. Reich. Unser Auftrag war somit erledigt und wir kehrten in die Feuerwehrhäuser zurück.
    Dank an die FF Antiesenhofen, Rotes Kreuz, LFA Dr. Novak, Autobahnpolizei, Asfinag und Fa. Reich für die gute Zusammenarbeit!


    HBI Bernhard Ranseder


     

    Bei Staubildung: Rettungsgasse

    Seit 2012 ist auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen bei Staubildung die Rettungsgasse Pflicht! Diese funktioniert jedoch nur dann, wenn sich alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer daran halten und den Einsatzkräften eine schnelle und sichere Zufahrt zum Unfallort ermöglichen.


    Die Vorteile der Rettungsgasse liegen auf der HandRettungsgasse 7. Oktober 2012, A 1 West Autobahn Bei Der Anschlussstelle Eugendorf IMG 1968 Sanitäter Bearbeitet

    • Klare und einfache Verhaltensregeln
    • Rasches Vorankommen und Eintreffen der Einsatzkräfte
    • Breite Zufahrtsmöglichkeit
    • Schnelle Versorgung von Verletzten
    • Erhöhung der Überlebenschancen von Unfallopfern von bis zu 40 Prozent
    • Keine Behinderung der Zufahrt durch defekte Fahrzeuge am Pannenstreifen
    • Einheitliches Prinzip mit Nachbarländern Deutschland, Slowenien und der Schweiz



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    Missachtung der Rettungsgasse ist kein Kavaliersdelikt

    Wer sich nicht einordnet oder sogar die Rettungsgasse befährt, riskiert Leben. Für die Behinderung von Einsatzfahrzeugen oder widerrechtliches Befahren der Rettungsgasse werden Strafen von bis zu 2.180 Euro fällig. Die Kontrolle der Einhaltung der Rettungsgasse obliegt einzig und allein der Exekutive/Polizei. Wenn Ihnen auffällt, dass die Rettungsgasse nicht beachtet wird, wenden Sie sich bitte an die Polizei.


    Quelle: ASFINAG

    Einsatzstatistik 2026

    Einsätze 2026

    • 9

      Einsätze gesamt

    • 2

      Brandeinsätze

    • 7

      Technische Einsätze

      • Verhalten im Notfall

        In einer Notfallsituation zählt vor allem eines: einen klaren Kopf bewahren. Auch wenn Ihr Puls steigt – das ist völlig normal. Wichtig ist, dass Sie Schritt für Schritt handeln und auf Ihr Erste‑Hilfe‑Wissen vertrauen. Denn: Nichtstun ist der einzige Fehler.

        Dieser Leitfaden zeigt Ihnen kompakt, wie Sie sicher und effektiv helfen – vom Eigenschutz über den Notfallcheck bis hin zu Wiederbelebung oder richtiger Lagerung. Mit wenigen, klaren Maßnahmen können Sie Leben retten, bis professionelle Hilfe eintrifft.

      • Sirenensignale

        Sirenensignale dienen in Österreich als zentrales Warnsystem, um die Bevölkerung schnell und eindeutig auf Gefahren aufmerksam zu machen. Damit Sie im Ernstfall richtig reagieren können, ist es wichtig, die verschiedenen Signale zu kennen und zu wissen, welches Verhalten jeweils erforderlich ist. Die folgende Übersicht erklärt die Bedeutung der einzelnen Töne und zeigt, wie Sie sich bei einer Warnung, einem Alarm oder einer Entwarnung richtig verhalten.

      • Vorbereitung auf Katastrophenfälle

        Katastrophen treffen oft unerwartet – ob durch Naturereignisse wie Hochwasser oder Unwetter, technische Ausfälle wie ein länger andauernder Stromausfall oder persönliche Notlagen. In solchen Situationen kann es passieren, dass Sie Ihr Zuhause für längere Zeit nicht verlassen können oder kurzfristig evakuiert werden müssen. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig vorzusorgen.

        Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie sich und Ihre Familie deutlich besser schützen. Dazu gehören ein sinnvoller Vorrat an Lebensmitteln und Wasser, wichtige Utensilien für den Notfall, grundlegende Erste-Hilfe-Ausrüstung sowie das Wissen über zentrale Notrufnummern und Verhaltensregeln. Gute Vorbereitung schafft Sicherheit – und gibt Ihnen im Ernstfall wertvolle Handlungsspielräume.

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