Truppführerausbildung Modul Technik

    Am 28. September 2024 fand im Feuerwehrhaus Ort im Innkreis die Truppführerausbildung Modul Technik statt. Insgesamt 17 Teilnehmer aus den Feuerwehren Ort im Innkreis, St. Martin und Osternach nahmen an dieser intensiven Schulung teil.

    Die Ausbildung legte besonderen Fokus auf die Themen Absturzsicherung, den Einsatz des Greifzugs, Sofortmaßnahmen nach Verkehrsunfällen und das Heben von Lasten. Unter der fachkundigen Leitung von ABI Bernhard Ranseder und OBI Thomas Mayer wurde den Teilnehmern am Vormittag theoretisches Wissen vermittelt, welches am Nachmittag in praktischen Übungen vertieft wurde.



    Absturzsicherung: Die Teilnehmer lernten verschiedene Techniken zur Sicherung gegen Absturz, einschließlich der Verwendung von Auffanggurten und Sicherungsseilen. Es wurden auch Szenarien durchgespielt, in denen eine schnelle und sichere Rettung aus Höhen erforderlich war.

    Einsatz des Greifzugs: Der Greifzug, ein vielseitiges Hebe- und Zuggerät, wurde ausführlich behandelt. Die Teilnehmer übten das sichere Verankern und Bedienen des Geräts, um Lasten zu bewegen oder Fahrzeuge zu sichern.

    Sofortmaßnahmen nach Verkehrsunfällen: Hier lag der Schwerpunkt auf der schnellen und effektiven Erstversorgung von Unfallopfern. Die Teilnehmer wurden in der Anwendung von Rettungstechniken geschult, um Verletzte sicher aus Fahrzeugen zu befreien und lebensrettende Maßnahmen einzuleiten.

    Heben von Lasten: Verschiedene Methoden und Geräte zum Heben schwerer Lasten wurden vorgestellt. Die Teilnehmer lernten, wie man Hebekissen und hydraulische Rettungsgeräte einsetzt, um eingeklemmte Personen zu befreien oder Hindernisse zu beseitigen.

    Die praxisnahen Übungen am Nachmittag boten den Teilnehmern die Möglichkeit, das am Vormittag erlernte Wissen direkt anzuwenden und zu vertiefen. Diese Kombination aus Theorie und Praxis stellte sicher, dass die Teilnehmer bestens auf ihre zukünftigen Aufgaben als Truppführer vorbereitet sind.

    Wir danken allen Teilnehmern für ihr Engagement und wünschen ihnen viel Erfolg bei der bevorstehenden Truppführerprüfung.


    Einsatzstatistik 2026

    Einsätze 2026

    • 9

      Einsätze gesamt

    • 2

      Brandeinsätze

    • 7

      Technische Einsätze

      • Verhalten im Notfall

        In einer Notfallsituation zählt vor allem eines: einen klaren Kopf bewahren. Auch wenn Ihr Puls steigt – das ist völlig normal. Wichtig ist, dass Sie Schritt für Schritt handeln und auf Ihr Erste‑Hilfe‑Wissen vertrauen. Denn: Nichtstun ist der einzige Fehler.

        Dieser Leitfaden zeigt Ihnen kompakt, wie Sie sicher und effektiv helfen – vom Eigenschutz über den Notfallcheck bis hin zu Wiederbelebung oder richtiger Lagerung. Mit wenigen, klaren Maßnahmen können Sie Leben retten, bis professionelle Hilfe eintrifft.

      • Sirenensignale

        Sirenensignale dienen in Österreich als zentrales Warnsystem, um die Bevölkerung schnell und eindeutig auf Gefahren aufmerksam zu machen. Damit Sie im Ernstfall richtig reagieren können, ist es wichtig, die verschiedenen Signale zu kennen und zu wissen, welches Verhalten jeweils erforderlich ist. Die folgende Übersicht erklärt die Bedeutung der einzelnen Töne und zeigt, wie Sie sich bei einer Warnung, einem Alarm oder einer Entwarnung richtig verhalten.

      • Vorbereitung auf Katastrophenfälle

        Katastrophen treffen oft unerwartet – ob durch Naturereignisse wie Hochwasser oder Unwetter, technische Ausfälle wie ein länger andauernder Stromausfall oder persönliche Notlagen. In solchen Situationen kann es passieren, dass Sie Ihr Zuhause für längere Zeit nicht verlassen können oder kurzfristig evakuiert werden müssen. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig vorzusorgen.

        Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie sich und Ihre Familie deutlich besser schützen. Dazu gehören ein sinnvoller Vorrat an Lebensmitteln und Wasser, wichtige Utensilien für den Notfall, grundlegende Erste-Hilfe-Ausrüstung sowie das Wissen über zentrale Notrufnummern und Verhaltensregeln. Gute Vorbereitung schafft Sicherheit – und gibt Ihnen im Ernstfall wertvolle Handlungsspielräume.

      Jahresberichte