Schwerer Verkehrsunfall auf der A8 Innkreisautobahn

    Zu einem schweren Verkehrsunfall mit Personenrettung wurden die Freiwilligen Feuerwehren Ort im Innkreis und Antiesenhofen am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 16:15 Uhr auf die A8 Innkreisautobahn alarmiert.

    Auf Höhe des Rastplatzes Murau West in Fahrtrichtung Voralpenkreuz war ein Pkw aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug geriet ins Bankett, hob anschließend ab und wurde rund 50 Meter durch die Luft geschleudert. In weiterer Folge überschlug sich der Pkw mehrfach in einem abschüssigen Gelände und kam schließlich in einem Bachbett zum Stillstand.

    Der Fahrzeuglenker befand sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte eingeklemmt im Fahrzeug, konnte jedoch rasch, ohne Einsatz schweren Gerätes, befreit werden. Der allein beteiligte Lenker zeigte Vitalzeichen, wurde vom Rettungsdienst sowie vom Notarzt medizinisch erstversorgt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber in ein naheliegendes Krankenhaus geflogen. 

    Die Feuerwehren sicherten die Unfallstelle ab und unterstützten bei den Rettungs- und Bergearbeiten. Aus dem Unfallfahrzeug austretende Betriebsstoffe wurden gebunden beziehungsweise aufgefangen. Dadurch konnte eine Verunreinigung des angrenzenden Gewässers verhindert werden.

    Die Bergung des schwer beschädigten Fahrzeuges erfolgte durch die Abschleppdienst Reich GmbH. Während der Bergungsarbeiten war die A8 Innkreisautobahn für rund eine Stunde lediglich einspurig befahrbar. Die Verkehrsabsicherung wurde gemeinsam durch die ASFINAG, die Polizei sowie die Feuerwehr Ort im Innkreis durchgeführt.

    Nach Abschluss aller Maßnahmen konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.

    Ein herzlicher Dank gilt allen eingesetzten Organisationen für die gewohnt professionelle und reibungslose Zusammenarbeit. 

    Einsatzstatistik 2026

    Einsätze 2026

    • 24

      Einsätze gesamt

    • 3

      Brandeinsätze

    • 21

      Technische Einsätze

      • Verhalten im Notfall

        In einer Notfallsituation zählt vor allem eines: einen klaren Kopf bewahren. Auch wenn Ihr Puls steigt – das ist völlig normal. Wichtig ist, dass Sie Schritt für Schritt handeln und auf Ihr Erste‑Hilfe‑Wissen vertrauen. Denn: Nichtstun ist der einzige Fehler.

        Dieser Leitfaden zeigt Ihnen kompakt, wie Sie sicher und effektiv helfen – vom Eigenschutz über den Notfallcheck bis hin zu Wiederbelebung oder richtiger Lagerung. Mit wenigen, klaren Maßnahmen können Sie Leben retten, bis professionelle Hilfe eintrifft.

      • Sirenensignale

        Sirenensignale dienen in Österreich als zentrales Warnsystem, um die Bevölkerung schnell und eindeutig auf Gefahren aufmerksam zu machen. Damit Sie im Ernstfall richtig reagieren können, ist es wichtig, die verschiedenen Signale zu kennen und zu wissen, welches Verhalten jeweils erforderlich ist. Die folgende Übersicht erklärt die Bedeutung der einzelnen Töne und zeigt, wie Sie sich bei einer Warnung, einem Alarm oder einer Entwarnung richtig verhalten.

      • Vorbereitung auf Katastrophenfälle

        Katastrophen treffen oft unerwartet – ob durch Naturereignisse wie Hochwasser oder Unwetter, technische Ausfälle wie ein länger andauernder Stromausfall oder persönliche Notlagen. In solchen Situationen kann es passieren, dass Sie Ihr Zuhause für längere Zeit nicht verlassen können oder kurzfristig evakuiert werden müssen. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig vorzusorgen.

        Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie sich und Ihre Familie deutlich besser schützen. Dazu gehören ein sinnvoller Vorrat an Lebensmitteln und Wasser, wichtige Utensilien für den Notfall, grundlegende Erste-Hilfe-Ausrüstung sowie das Wissen über zentrale Notrufnummern und Verhaltensregeln. Gute Vorbereitung schafft Sicherheit – und gibt Ihnen im Ernstfall wertvolle Handlungsspielräume.

      Jahresberichte