In der Nacht auf Montag wurde die Freiwillige Feuerwehr Ort im Innkreis um 02:13 Uhr zu einem Schadstoffeinsatz auf den Rastplatz Murau West gerufen. Die Erkundung der Einsatzstelle ergab, dass aus einem LKW ein zunächst nicht identifizierbarer Stoff ausgetreten war.
Um die Situation fachgerecht abzuklären, forderte der Einsatzleiter der FF Ort umgehend die Feuerwehr St. Marienkirchen bei Schärding mit deren Gefährliche-Stoffe-Fahrzeug (GSF) nach.
In Abstimmung mit dem Gefahrgutspezialisten öffneten die Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz die plombierte Ladetür des Lastwagens. Da die laufenden Messungen keine Auffälligkeiten zeigten, konnte die Ladefläche in weiterer Folge Schritt für Schritt von Hand bis zur betroffenen Stelle geräumt werden. Dabei bestätigte sich, dass es sich bei der ausgetretenen Substanz um flüssigen Härter handelte. Betroffen war lediglich ein kleiner Teil der Ladung, wodurch sich der Austritt örtlich eng begrenzen ließ und die Gefahrensituation zügig unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Nach abgeschlossener Entladung und Rücksprache mit der Polizei konnte der Einsatz für alle beteiligten Wehren beendet werden.
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